Kongress “Wo bleibt mein Aufschwung?” in Stuttgart
Der Verlauf und Charakter der Finanz- und Wirtschaftskrise und der jetzt schon wieder gefeierte Aufschwung werfen für Gewerkschaften und die sozialen Bewegungen wichtige Fragen auf.
- Ist der große Crash vorbei oder drücken die steigende Schuldenlast und die latente Gefahr von Währungskrisen aus, dass wir uns in einer weiteren Etappe der Krise befinden?
- Wie wurde versucht, die Krise zu lösen und welche neuen Widersprüche entstehen daraus?
- Baut sich die nächste Spekulationsblase wieder auf und was bedeutet der Verzicht auf die Regulierung des Finanzsektors für die weitere Entwicklung?
- Wie tragfähig ist der Aufschwung und wer profitiert davon?
- Wird das wachsende Ungleichgewicht in der Weltwirtschaft und der EU die Krisenanfälligkeit erhöhen und trägt das Exportmodell Deutschland?
- Im gespaltenen Arbeitsmarkt wachsen in erster Linie Leiharbeit und prekäre Beschäftigung. Verfestigt sich diese Struktur und was bedeutet das für die Politik der Gewerkschaften?
- Im Vergleich zu anderen Protestbewegungen (Atomkraft, Stuttgart 21, Generalstreiks in Frankreich, Griechenland,…) haben die Sozialproteste keine vergleichbare Dynamik entwickelt. Warum gibt es bei uns keine vergleichbare politische Bewegung und was sind die Ursachen dafür?
Das Programm sowie alle weiteren Informationen in der Einladung (PDF, ca. 1 MB):
Programmablauf “Wo bleibt mein Aufschwung?”
Referenten: Prof. Elmar Altvater, Michael Schlecht, Werner Sauerborn, Sarah Nies, Dieter Sauer, Sabine Reiner, Bernd Riexinger und weiteren Gästen aus dem In- und Ausland.
Kongress Wo bleibt mein Aufschwung | 09. und 10. Juli 2011
Gewerkschaftshaus Stuttgart | Willi-Bleicher-Str. 20 | 70174 Stuttgart

