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Aktionstage Mai 2012

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Aktion am 16.9. in Wuppertal

Der Wuppertaler Beitrag zum Aktionstag… Nach Zahltagaktivitäten, alternativen Spatenstichen (http://4woche.blogsport.de/2009/06/30/rede-zum-spatenstich), 4 Woche Aktionen, dem Festival gegen den neuen Jugendknast wenden wir jetzt wieder den sozialen Angriffen auf uns im Stadtteil zu.

viele Grüsse und gutes Gelingen

Freundeskreis 4 Woche Wuppertal-ÖlbergFreundeskreis 4 Woche Wuppertal-Ölberg

Freiheit für den Sperrmüll!
Zum vierten Mal laden wir am 16. September zum Sperrmüllfest ab 18:00 Uhr in die Brunnenstrasse ein. Gedenk des alten Mottos Global denken - lokal handeln! ist das auch unser Wuppertaler Beitrag zum bundesweiten Aktionstag am 17. September 2009.
http://www.kapitalismuskrise.org.

Am 17. September finden bundesweit in vielen Städten Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise!” statt. “Mit dem Aktionstag wollen wir vor den Bundestagswahlen ein deutliches Zeichen setzen gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf unsere Kosten - der Erwerbslosen, Beschäftigten, SchülerInnen und Studierenden, MigrantInnen und RentnerInnen. Die Krise gehört den Reichen. Die Zukunft gehört uns. Wir sind nicht bereit, die Folgen der Krise zu tragen:

* nicht durch Sozialabbau und Lohndumping
* nicht durch Einsparungen bei der Infrastruktur
* nicht durch verstärkten Raubbau an der Natur
* nicht durch Demokratieabbau”

Mi, 16.9. | 18:00 Uhr | Brunnenstraße
Freiheit für den Sperrmüll!

Zum vierten Mal laden wir am 16. September zum Sperrmüllfest ab 18:00 Uhr in die Brunnenstrasse ein. Gedenk des alten Mottos Global denken - lokal handeln! ist das auch unser Wuppertaler Beitrag zum bundesweiten Aktionstag am 17. September 2009.

Einladung -Invitation-davetiye
16. September 2009 4. Sperrmüll-Fest Wuppertal Ölberg www.4woche.blogsport.de

ab 18.00 Uhr Brunnenstrasse // 19 Uhr Vokü
Der Sperrmüll bleibt frei! KOD und Ordnungsamt, Hände weg von unserem Sperrmüll!
Solidarität mit dem bundesweiten Aktionstag gegen die Krisenabwälzung auf uns!

Seit geraumer Zeit verfolgt das Wuppertaler Ordnungsamt mit seinen verkleideten und schlecht bezahlten Hilfssheriffs vom Kommunalen Ordnungsdienst KOD einen repressiven Kurs gegen Sperrmüll-sammlerInnen aus dem In- und Ausland.
Statt froh zu sein, das sich Touristen aus Barmen, Amerika und aus der Ukraine für unsere Sperrgüter interessieren, werden sie frecherweise kriminalisiert.
Bußgelder für Gartenzwerge und Stofftiere, die unerlaubt vom Sperrmüll geholt werden, sind nur Spitze der Unverschämtheit. Sogar Parkkrallen werden gegen diejenigen eingesetzt, die das Sofa nicht von Beyenburg nach Elberfeld tragen können. Die örtliche Monopolzeitung spielt dabei auch noch die rassistische Karte aus. Zur Hatz freigegeben ist der „gewerbliche Mülltourist aus dem Osten” mit seinem Dieselfahrzeug, das nicht mal ein Russpartikelkatalysator hat. Die Hetze ist unsäglich, die Menschen, die im deutschen Wohlstandsmüll stöbern und davon ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, werden als „Müllflederer” diffamiert. Besonders unverschämt ist es, die einheimischen SperrmüllfreundInnen gegen die Weitgereisten auszuspielen.
Sie wagen es, in Zeiten von Hartz IV, in Zeiten von Zwangsumzügen, Ein Euro Zwangsdiensten und Sozialsamtsschnüfflern den freien Zugang zu Sperrmüll zu begrenzen. Das Ordnungsamt, das schon länger durch seine Beteiligung an Razzien gegen Papierlose und SchwarzarbeiterInnen, kürzlich auch beim Überfall aufs AZ, ungünstig aufgefallen ist, laden wir in die Elberfelder Nordstadt ein, den Sperrmüll zu bewachen. Sie werden an diesem Mittwoch keine Zeit haben sich an Razzien und Abschiebungen zu beteiligen, sie müssen sehr flink sein, um alle Gartenzwerge, Sofas und Computer zu bewachen…
Wir werden an diesem Mittwochabend ganz offensiv unseren Anspruch auf freie Verteilung von sperrigen Gebrauchsgütern in der Elberfelder Nordstadt durchsetzen.
Wir werden unseren Sperrmüll gegen die Müllschnüffler vom Ordnungsamt verteidigen und wir werden uns große Mühe machen, die Sperrmüllgeschenke ansprechend auf der Straße zu präsentieren. Unsere Festmeile beginnt in der Brunnenstraße. Wir machen all das, was verboten ist! Wir reichen günstigen Alkohol und Ökosaft. Es wird gegrillt und Musik gemacht.
Eine Ausdehnung in alle Straßen ist ausdrücklich erwünscht!
Wir rufen alle AnwohnerInnen auf, gemeinsam mit uns das Fest zu feiern!!
Im Anschluss an die Sperrmüllfete werden wir mit dem erbeuteten Sperrgut einen Umzug gegen Hartz IV und für ein würdiges Leben machen.
Die Prozession wird ganz feierlich und ungeniert durch die Nordstadt gehen.
DRAPIERT EURE SPERRGÜTER, PRÄSENTIERT EURE ALT KLEIDER IM KLEIDERSCHRANK
KEINE KRIMINALISIERUNG VON GARTENZWERGEN UND MÜLLTOURIST_INNEN
MIT GRILLGUT, MUSIK UND SCHNELLEN DIESELFAHRZEUGEN GEGEN DEN KOMMUNALEN ORDNUNGSDIENST KOD !
ALLES FÜR ALLE UND ZWAR UMSONST!!!
KOD VERPISST EUCH!!
Freundeskreis Zuckerfritz, Mina Knallenfalls und Husch-Husch. Der Ölberg stellt sich quer!

Der Freundeskreis 4. Woche ist hoch erfreut, das das Thema Sperrmüll jetzt auch vom linken Netzwerk aufgegriffen. Sie laden zu einem Treffen am 30. September ein.
Der Aufruf des linken Netzwerkes
Wir finden, dass es höchste Zeit ist, das Thema Sperrmüll in ganz Wuppertal auf die Tagesordnung zu setzen.

Wir haben die Nase voll davon, dass wir daran gehindert werden sollen, im Sperrmüll zu wühlen.
Wir sind der Meinung, dass Sperrmüll ein Tausch von Gegenständen ist. Der/die eine stellt raus, der/die andere holt rein, dann wird das Geholte wieder raus gestellt usw. Diesen natürlichen Vorgang wollen wir uns nicht vom Ordnungsamt einschränken lassen!
Sich Gegenstände vom Sperrmüll zu holen ist Umwelt- , Ressourcen- und Geldbeutel schonend! Es kann nicht sein, dass Menschen die Möglichkeit genommen werden soll, sich kostenlos Gegenstände zu besorgen!

Wir finden, das Thema Sperrmüll muss politisch angegangen werden!
Dazu wollen wir uns beim nächsten Treffen austauschen, Ideen sammeln und diese auch ausarbeiten. Wir wollen verschiedenen Aktionen starten und diese miteinander koordinieren.

Je mehr mitmachen, umso besser. Also diesen Text bitte an alle weiter leiten, von denen Ihr Euch vorstellen könnt, dass sie Interesse an diesem Thema haben.

Zu Vorgeschichte, Sinn und Zweck des linken Netzwerks:

Die Idee ein Netzwerk zu gründen entstand aus einigen Treffen zur Vorbereitung der autonomen Demo zum 01. Mai diesen Jahres. Hier hatten sich verschiedene linke Organisationen mehrmals getroffen und so entstand die Idee, auch zukünftig enger zusammen zu arbeiten.
Wir leben in ereignisreichen Zeiten und denken, dass die Vorteile, als linke Organisationen näher zusammen zu rücken, für jeden offensichtlich sind.
Das Ziel dabei soll nicht sein, unsere verschiedenen Schwerpunkte und Visionen zu einem Brei zu vermengen. Vielmehr könnten wir von Zeit zu Zeit gemeinsam aktiv werden. Zum Beispiel bei den oben genannten Punkten.
Also lasst es uns anpacken. Alt aber immer wieder aktuell: Gemeinsam sind wir stärker!